Tips, Hinweise und Grundlagen

Was die Geduld lehrt

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Grundlagen

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Was passiert bei der Fermentation?

Von der wundersamen Verwandlung des Gemüses

Wenn frisches Gemüse in rechter Weise mit Salz und Zeit versehen wird, so beginnen die kleinen unsichtbaren Helfer ihr Werk. Sie zehren von den natürlichen Säften und Zuckern und wandeln dieselben in Säure, wodurch sich Wohlgeschmack und Haltbarkeit mehren.

Von den kleinen unsichtbaren Helfern

Es sind gar kleine und dem Auge verborgene Wesen, welche im Gemüse ihr Werk verrichten. Die guten unter ihnen mehren sich und schaffen aus dem süßen Saft des Gemüses eine wohlige Säure.

Vom rechten Maß von Salz, Wärme und Zeit

Drei Dinge sind es, die über das Gelingen wachen: das rechte Maß des Salzes, eine angemessene Wärme und die Geduld, welche der Gärung ihre Zeit lässt.

Gemüse muss unter der Lake bleiben

Dass kein Gemüse über der Lauge schwimme

Das Gemüse soll gänzlich unter der Lauge ruhen und nicht über deren Spiegel schwimmen. Ein wohlgesetztes Gewicht halte die Stücke sicher darunter.

Warum das Gemüse unter der Lauge bleiben soll

Wo Luft an das Gemüse gelanget, können unerwünschte Hefen und Schimmel ihr Wesen treiben. Darum halte man jedes Stück unter der schützenden Lauge.

Die richtige Temperatur

Von der rechten Wärme

Auch die Wärme hat ihren Anteil am Gelingen. Ist es gar kalt, so gehet die Gärung nur langsam voran; ist es aber allzu warm, so eile sie zu sehr und mag dem Gemüse seine Festigkeit nehmen.

Tafel von der Wärme
TemperaturWirkung
unter 15 °Csehr langsame Fermentation
15–18 °Clangsame Fermentation
18–22 °Cmoderater Bereich für viele Gemüsefermente
22–25 °Cschnellere Fermentation
über 25 °CFermentation läuft deutlich schneller; Textur kann leiden
Wie lange muss Gemüse fermentieren?

Wie lange das Ferment in der Lauge ruhen soll

Es gibt keine eine Zahl, die für alle Gemüse gleichermaßen gelte. Art und Größe des Gemüses, Salzmaß, Wärme und der gewünschte Wohlgeschmack bestimmen, wie lange die Speise in ihrer Lauge ruhen soll.

Vom rechten Zeitpunkt

Man koste und prüfe mit Bedacht und erkenne daran, wann Säure und Wohlgeschmack den gewünschten Stand erreicht haben. Alsdann mag das Ferment in die kühle Lagerstatt gebracht werden.

Salz

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Die Bedeutung von Salz

Von der Kraft des Salzes

Das Salz ist ein mächtiger Hüter des Fermentes. Es wahret die Speise, gibt ihr Wohlgeschmack und hilft den guten kleinen Gärwesen, über die unerwünschten die Oberhand zu gewinnen.

Warum man am Salze nicht leichtfertig sparen soll

Man hüte sich davor, das Salz nach eigenem Gutdünken zu mindern. Denn es dienet nicht allein dem Geschmack, sondern auch dem guten Fortgang der Gärung und der Bewahrung des Gemüses.

Salzlake für Gemüse

Tafel von den rechten Maßen der Salzlauge

Je nachdem, ob das Gemüse fein geschnitten oder in ganzen Stücken in der Lauge lieget, bedarf es eines anderen Maßes. Nachfolgende Tafel gebe dem Fermentierer eine gute Richtschnur.

Tafel der Salzmaße
KonzentrationSalz pro Liter WasserTypische Verwendung
2 %20 gleichtere Salzlake
2,5 %25 gleichtere Gemüsefermente
3 %30 gzerkleinertes oder fein geschnittenes Gemüse
4 %40 gmittlere Salzlake
5 %50 gganze oder größere Gemüsestücke
6 %60 gstärkere Salzlake
Diese Maße seien als Richtschnur verstanden. Wo ein bewährtes Rezept ein bestimmtes Maß vorgibt, halte man sich an dasselbe.
Trocken salzen

Vom Salzen ohne hinzugegossene Lauge

Hier wird das Salz nicht mit Wasser zur Lauge bereitet, sondern unmittelbar unter das geschnittene Gemüse gemengt. Alsbald ziehet das Salz den Saft aus dem Gemüse, und eine eigene Lauge entstehet.

Vom Kraut und seinem eigenen Safte

Beim Kraute vermische man das geschnittene Gewächs mit dem rechten Salzmaß und bearbeite es mit Händen oder Stampfer, bis reichlich eigener Saft hervorgetreten ist.

Welches Salz eignet sich zur Fermentation?

Vom rechten Salz für die Gärung

Nicht jedes Salz, das auf dem Tische stehet, ist gleichermaßen wohl für die Gärung geeignet. Der kundige Fermentierer greife zu einem möglichst reinen Salze, frei von unnötigen Zusätzen, und wäge dasselbe mit Bedacht.

Vom reinen Salze

Das Salz, welches der Speise beigegeben wird, bedarf keiner fremden Zusätze. Wo das Salz in seiner reinen Gestalt zu haben ist, sei solches wohl zu wählen.

Von den Stoffen, die das Salz locker halten

Manche Salze werden mit allerlei Mitteln versehen, auf dass sie locker aus dem Gefäße fallen und nicht zusammenbacken. Für die Gärung bedarf es solcher Hilfen nicht.

Wie man das rechte Salz erkennet

Wer Gewissheit wünschet, der schaue auf das Verzeichnis der Zutaten. Stehet dort allein Salz, so ist die Sache einfach. Fremde Zusätze aber mögen dem aufmerksamen Fermentierer ein Zeichen sein, genauer hinzusehen.

Von den verschiedenen Arten des Salzes

Ob das Salz aus dem Meere, aus dem Berge oder aus der Sole gewonnen ward, ist für die Gärung nicht das Wesentliche. Vielmehr komme es darauf an, dass es rein sei und nach rechtem Maße gegeben werde.

Von der Körnung des Salzes

Feines Salz löset sich geschwinder, doch auch grobes Salz kann gute Dienste tun. Wo Genauigkeit gefordert ist, verlasse man sich auf die Waage.

Vom Jod im Salze

Auch das mit Jod versehene Salz ist nicht ohne Weiteres als untauglich zu verwerfen. Wer aber ein möglichst schlichtes und gleichbleibendes Salz wünschet, mag zu reinem Salze ohne weitere Zusätze greifen.

Warum die Waage besser ist als der Löffel

Ein Löffel Salz ist nicht allezeit gleich schwer, denn Körnung und Beschaffenheit ändern das Maß. Darum sei die Waage dem kundigen Fermentierer ein zuverlässigerer Gehilfe.

Ausrüstung

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Gefäße und Gläser zum Fermentieren

Von den rechten Gefäßen für die Gärung

Der Fermentierer bedarf keiner kostbaren Gerätschaft. Ein wohl gereinigtes und untadeliges Glas, darein das Gemüse mit seiner Lauge wohl Raum finde, genüget für manch gutes Ferment.

Von einem wohlgeeigneten Gefäße

Man nehme ein Gefäß, das für Speisen geschaffen und frei von Rissen und Schaden sei. Schraubglas und Weckglas mögen hierzu wohl dienen, sofern sie reinlich und von guter Beschaffenheit sind.

Von der weiten Öffnung

Ein Gefäß mit weiter Mündung erweise sich dem Fermentierer als besonders bequem. Denn Gemüse, Gewicht und Lauge lassen sich darinnen leichter wohl setzen und später wieder entnehmen.

Warum man dem Fermente Raum lassen soll

Man fülle das Gefäß nicht bis an den obersten Rand. Denn während der Gärung steigen Gase empor und die Lauge mag sich heben. Darum lasse man dem Fermente gebührenden Raum.

Von der Reinlichkeit der Gefäße

Vor dem Beginne der Gärung reinige man Glas, Deckel und Gewicht wohl. Denn ein reinlich begonnenes Werk hat bessere Aussicht, wohl zu geraten.

Das richtige Verschließen der Gläser

Vom Verschließen der Gefäße und dem Entweichen der Gärgase

Das Ferment verlange nach Schutz vor der äußeren Luft, doch die Gärung gebäre zugleich unsichtbare Gase. Darum wähle der kundige Fermentierer den Verschluss mit Bedacht, auf dass die Gase ihren Weg hinaus finden und kein gefährlicher Druck im Gefäße sich sammle.

Vom nur leicht verschlossenen Glase

Bei einfachen Fermenten mag ein gewöhnliches Schraubglas wohl dienen. Man schraube den Deckel nicht mit aller Gewalt fest, sondern lasse ihm ein wenig Spiel, auf dass die Gärgase entweichen können und das Gefäß doch vor allerlei Unrat bewahret bleibe.

Vom Aufsatz, der die Gärgase ziehen lässt

Gar wohl dienet ein besonderer Gäraufsatz. Er gestattet den Gärgasen, ihren Weg aus dem Gefäße zu nehmen, hält aber die äußere Luft weitgehend davon ab, in die Speise einzudringen.

Warum man das gärende Gefäß nicht gänzlich versiegeln soll

Solange die Gärung lebhaft im Gange ist, entstehen Gase und sammeln sich im Gefäße. Wer dasselbe ohne Weg zum Entweichen der Gase gänzlich versiegelt, mag einen gefährlichen Druck darin entstehen lassen. Darum lasse man den Gärgasen stets einen sicheren Weg.

Vom gelegentlichen Lösen des Druckes

Wo kein besonderer Gäraufsatz vorhanden ist, mag man den Deckel von Zeit zu Zeit vorsichtig lösen, auf dass der angesammelte Druck entweiche. Doch dringt hierbei auch äußere Luft ein. Ein rechter Gäraufsatz ist darum die bequemere und wohlbedachtere Wahl.

Von der kühlen Lagerung nach vollbrachter Gärung

Hat die Speise die rechte Säure und den gewünschten Wohlgeschmack erlanget, so bringe man sie an eine kühle Lagerstatt. Dort wird das Werk der kleinen Gärwesen langsamer. Doch auch in der Kälte mag noch manche Gärung geschehen und Gas entstehen.

Die einfache Regel für den kundigen Fermentierer

Solange die Gärung tätig ist, lasse man die Gase ihren Weg finden. Hat die Speise ihren rechten Wohlgeschmack erreicht, so bringe man sie in die Kühle. Allezeit aber halte man das Gemüse unter der Lauge und das Gefäß in Reinlichkeit.

Gewichte und Beschwerung

Von den Gewichten, welche das Gemüse niederhalten

Ein wohlgesetztes Gewicht halte die Gemüsefrüchte sicher unter der Lauge, auf dass sie nicht an die Luft steigen.

Von guten Beschwerungen

Man nehme eigens für diesen Zweck gefertigte Gewichte aus Glas oder Keramik oder eine andere geeignete und lebensmittelechte Beschwerung.

Kontrolle

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Woran erkenne ich eine erfolgreiche Fermentation?

Woran man erkennet, dass die Gärung wohl geraten ist

Nicht jedes Bläschen und jede Trübung sei ein Grund zur Sorge. Vielmehr zeigen gewisse Zeichen dem kundigen Fermentierer, dass die Gärung ihren rechten Gang nimmt.

Die guten Zeichen

  • feine Bläschen steigen empor
  • die Lauge wird bisweilen trübe
  • ein frischer, säuerlicher Geruch tritt hervor
  • die Speise gewinnt an Säure
  • Farbe und Aussehen wandeln sich
  • die Festigkeit mag sich leicht verändern
Bläschen und Gasbildung

Von den Bläschen, die aus der Gärung steigen

Steigen kleine Bläschen aus der Lauge empor, so ist dies häufig ein Zeichen, dass die Gärung lebhaft voranschreitet und ihre unsichtbaren Helfer tätig sind.

Vom Entweichen der Gärgase

Wo das Gefäß fest verschlossen wird, sammeln sich die Gärgase. Ein geeigneter Gäraufsatz lasse dieselben entweichen und halte doch die Luft weitgehend fern.

Das Ferment regelmäßig kontrollieren

Von der täglichen Wacht über das Ferment

Ein gutes Ferment soll nicht sich selbst überlassen werden. Der kundige Fermentierer hält von Zeit zu Zeit Wacht über Lauge, Gemüse, Geruch und die Zeichen der Gärung.

Was der Fermentierer beschauen soll

  • Lieget alles Gemüse noch wohl unter der Lauge?
  • Steigen die gewöhnlichen Bläschen empor?
  • Wird der Geruch angenehm säuerlich?
  • Zeigt sich ein fauler oder widernatürlicher Geruch?
  • Hat sich ein verdächtiger Belag gebildet?
  • Bewahret das Gemüse noch seine zu erwartende Festigkeit?

Probleme

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Kahmhefe und weißer Belag

Vom weißen Schleier auf der Lauge

Bisweilen mag sich auf der Lauge ein weißlicher Schleier bilden. Nicht jeder solcher Belag ist Schimmel; doch wo Zweifel bestehen, sei Vorsicht des Fermentierers bester Rat.

Wie man den weißen Schleier erkennet

Der Kahmschleier erscheinet gemeinhin dünn und glatt und nicht wie ein pelziger Bewuchs.

Vom Unterschied zwischen Schleier und Schimmel

Was pelzig wächst oder sich deutlich grün, blau, schwarz oder anders auffällig färbet, soll nicht leichtfertig als harmloser Schleier angesehen werden.

Wann sollte ein Ferment entsorgt werden?

Wann die Speise zu verwerfen sei

Wo die Speise gar übel geraten ist, soll man nicht kosten, um sich vom Verderb zu überzeugen. Wo Zweifel herrschet, sei das Verwerfen der bessere Weg.

Die Zeichen des Verderbens

  • übel faulender oder widernatürlicher Geruch
  • gar schleimige Beschaffenheit
  • pelziger Schimmelbewuchs
  • sonderbare und verdächtige Verfärbung
  • jedwedes andere eindeutige Zeichen des Verderbens

Textur

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Wie bleibt fermentiertes Gemüse knackig?

Wie das Gemüse seine Festigkeit bewahret

Will man, dass das Gemüse seinen festen Biss behalte, so wähle man frische und feste Stücke, gebe das rechte Salzmaß und hüte sich vor allzu großer Wärme und unnötig langem Gären.

Von frischem und festem Gemüse

Man nehme möglichst frische, feste und ohne Fäulnis oder Beschädigung befindliche Früchte des Gartens.

Von der rechten Wärme

Gar große Wärme beschleuniget die Gärung und mag dem Gemüse seine feste Beschaffenheit nehmen.

Eichenlaub und andere tanninhaltige Blätter

Von Eichenlaub und anderen Blättern zur Festigkeit

Seit alters her gibt man manchem Fermente Blätter bei, deren Gerbstoffe helfen mögen, dem Gemüse seinen festen Biss zu bewahren. Eichen- und Weinblätter sind hierfür wohlbekannt.

Von der alten Sitte

Bei Gurken und ähnlichen Speisen findet man diese Sitte seit langer Zeit. Doch kein Blatt vermag schlechtes Gemüse oder ein falsches Salzmaß zu ersetzen.

Fehler

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Häufige Fehler beim Fermentieren

Von den Missgeschicken des unerfahrenen Fermentierers

Gar manches Missgeschick mag dem jungen Fermentierer widerfahren. Doch wer das rechte Salzmaß wahret, für Reinlichkeit sorgt, das Gemüse unter der Lauge hält und dem Werk seine gebührende Zeit und Wärme gibt, der wird viele solcher Plagen vermeiden.

Dass manches Missgeschick sich erst spät offenbaret

Nicht jedes Missgeschick zeiget sich alsbald dem Auge. Darum halte der Fermentierer von Zeit zu Zeit Wacht über Lauge, Gemüse, Geruch, Oberfläche und die aufsteigenden Gase.

Dass man verdächtige Speisen nicht kosten soll

Wo die Speise übel riechet, gar schleimig ward, pelzigen Schimmel zeiget oder sich auf andere Weise verdächtig verändert hat, koste man nicht davon. Wo Zweifel herrschet, sei das Verwerfen der bessere Weg.

Tafel von den häufigsten Missgeschicken
FehlerMögliche FolgeBesser so
Zu wenig SalzDer Fermentationsverlauf kann ungünstig beeinflusst werden.Die im Rezept angegebene Salzmenge genau abwiegen.
Zu viel SalzDie Fermentation kann stark verlangsamt werden und das Ferment wird sehr salzig.Die vorgesehene Salzkonzentration einhalten.
Gemüse ragt aus der LakeKontakt mit Sauerstoff kann unerwünschte Hefen und Schimmel begünstigen.Das Gemüse mit einem geeigneten Gewicht vollständig unter der Lake halten.
Glas bis zum Rand gefülltLake kann durch Gasbildung und Bewegung des Gemüses überlaufen.Ausreichend Kopfraum lassen.
Glas druckdicht verschlossenDurch entstehendes Kohlendioxid kann sich Druck im Glas aufbauen.Einen geeigneten Gäraufsatz verwenden oder einen Verschluss wählen, der den Druckausgleich ermöglicht.
Zu warm fermentiertDie Fermentation läuft sehr schnell und die Textur kann leiden.Einen geeigneten, möglichst gleichmäßigen Standort wählen.
Unsauberes Glas oder WerkzeugUnerwünschte Mikroorganismen können in das Ferment gelangen.Glas, Deckel, Gewicht und Arbeitsflächen gründlich reinigen.
Salz nach Volumen statt nach Gewicht gemessenUnterschiedliche Körnungen können zu unterschiedlichen tatsächlichen Salzkonzentrationen führen.Salz möglichst immer in Gramm abwiegen.
Ferment zu lange warm stehen gelassenDas Ferment kann sehr sauer werden und an Festigkeit verlieren.Regelmäßig kontrollieren und bei erreichtem Geschmack kühl lagern.

Hygiene

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Sauberkeit und Hygiene

Von der Reinlichkeit beim Fermentieren

Ein sauber Gefäß und reinliches Werkzeug sind dem Fermentierer gute Gefährten. Denn was sauber begonnen wird, hat bessere Aussicht auf ein wohlgeratenes Ende.

Von wohl gereinigten Gefäßen

Gefäß, Deckel und Gewicht soll man vor dem Gebrauch gründlich reinigen und von allerlei Schmutz befreien.

Welche Gefäße tauglich sind

Man verwende Gefäße, die für Speisen gemacht und frei von schädlichen Stoffen sind. Glas und bewährte lebensmittelechte Gefäße haben sich hierfür wohl bewährt.

Lagerung

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Nach der Fermentation

Von der Aufbewahrung des wohlgeratenen Ferments

Hat das Ferment den gewünschten Geschmack und die rechte Säure erlanget, so bringe man es an einen kühlen Ort, auf dass die weitere Gärung sich verlangsame.

Von kühler Lagerstatt

In kühler Lagerstatt wird das Werk der kleinen Gärwesen langsamer, und das Ferment bewahret länger seinen erreichten Zustand.